Die Kunst von Dennis Konstantin Gerigk in eine bestimmte Schublade zu stecken ist schwierig. Auf der Suche nach einer neuen Ausdrucksform, dem sog. „gequanteltem Realismus“, vereint der Künstler, die Suche nach der inneren Struktur der Dinge, mit den bildnerischen Phantasmagorien des Phantastischen.
Aufbauend auf Fragmenten des Kubismus, Pointilismus und des Futurismus sucht der Maler Dennis Konstantin nicht nach dem puren Abbild der Dinge, vielmehr versucht er uns die nicht-statische Natur unserer Umwelt deutlich zu machen.
Im Werk des Künstlers dominiert der Ausdruck des Wandels, der Übergang von 3-dimensionalen Strukturen in ihren nächsten Zustand.
Den größten Faktor der Inspiration für den jungen Künstler, stellen die aktuellen Erkenntnisse der Quanten-Physik dar, die die Welt als ein vibrierendes Feld der Form begreift.
Dennis Konstantin versteht es, diese Erkenntnisse auf die Malerei zu übertragen. Indem er Form grundsätzlich nur aus mehreren Schichten an Linien „zusammenwebt“, gelangt er zu einer außerordentlich plastischen und dynamischen Bildersprache, die den Dingen Ihre alltägliche Bedeutung nimmt, und ein tieferes Verständnis für die Materie offenbart.
Obwohl er eine sehr wissenschaftliche Herangehensweise an die Malerei pflegt, ist es dem Künstler wichtig, nicht nur die Komplexizität des Abstrakten zu zeigen, sondern gleichzeitig mit dieser Art des Ausdrucks Geschichten zu erzählen.
So sind die Figuren in Dennis Konstantin’s Werken ständig auf der Suche nach individueller Freiheit, jenseits der eingefahren Denkmuster unserer Gesellschaft.
VITA
geboren 1979 in Wiesbaden
Studium der Innenarchitektur FH Mainz
Dipl. Ing. Innenarchitektur 2006
Studium der Malerei unter Ernst Fuchs
lebt und arbeitet seit 2006 in Hamburg

